Fortbildung: Palliative Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen

Der Engel in dir freut sich über dein Licht, weint über deine Finsternis.
Aus seinen Flügeln rauschen Liebesworte.
Gedichte Liebkosungen. Er bewacht deinen Weg.
Lenk deinen Schritt engelwärts.
-Rose Ausländer-

Nähe, Zuwendung und Unterstützung

Die palliative Versorgung beginnt, wenn Krankheitsverläufe- und Symptome nicht mehr ursächlich behandelt werden können. Das Ziel der palliativen Versorgung ist die Erhaltung bzw. die Wiederherstellung einer guten Lebensqualität. Dieses gelingt durch die Linderung von Schmerzen und anderer belastender Symptome, wie Übelkeit und Erbrechen, Atemnot, Unruhe oder Angst Um den anstehenden Problemen des Betroffenen und seiner An- und Zugehörigen gerecht zu werden, arbeiten Ärzte, Pflegefachkräfte, Mitarbeitende des Sozialen Dienstes, Seelsorger und ehrenamtliche Hospiz-Mitarbeiter zusammen und nehmen sich gemeinsam des schwerkranken und sterbenden Menschen und seiner An- und Zugehörigen an.

Die psychosoziale Begleitung ist eine der vier Säulen der palliativen Versorgung und ist die umfassende emotionale Unterstützung des schwerstkranken und sterbenden Menschen, indem man den Betroffenen beim Erleben und Verarbeiten der Gefühle, die in Zusammenhang mit der Erkrankung und dem bevorstehenden Tod auftauchen, zur Seite zu steht. Das heißt: nicht alleine sein müssen, Nähe erleben und Kontakte pflegen können, Unterstützung finden sowie die Möglichkeiten haben, über Gefühle (Ängste) zu reden und mit ihnen umgehen zu können.

Ziele

Die Teilnehmenden kennen und verstehen Erklärungen zu Reaktions- und Bearbeitungs-formen von schweren und lebensbedrohlichen Erkrankungen und des Sterbens bei Sterbenden und Angehörigen, sie wissen, dass diese Erklärungsansätze individuell sehr unterschiedlich gelebt werden, sie haben relevante Kenntnisse aus verschiedenen Wissens-bereichen, die sich auf unterschiedliche Ausdrucks- und Erlebnisformen von Emotionen im Zusammenhang mit Sterben, Tod beziehen, sie können auf biographisch erklärbare und erfahrbare Bedürfnisse der sterbenden Menschen eingehen, reflektieren mögliche Gefühle und Reaktionen Sterbender und deren An- und Zugehörigen, setzten sich mit den Bedürfnissen Sterbender und deren An- und Zugehörigen auseinander, können emotionale und Alltag aufrechterhaltende Unterstützung für Sterbende geben.

Inhalte


Fallarbeit zur Wahrnehmung der Situation Sterbender und ihrer An- und Zugehörigen im Umgang mit Sterben und Tod und zu Belastungs- und Schutzfaktoren in der Begleitung von Menschen in der palliativen Versorgung.


Fallarbeit zur Wahrnehmung, Kommunikation und Gesprächsführung in der Begleitung Sterbender und deren An-und Zugehörigen, gelingende Kommunikation als Schutzfaktor in der Begleitung und Versorgung Sterbender und deren An-und Zugehörigen.


Veranstalter & Termine

DETAILS


Zielgruppe
Mitarbeitende in der Altenhilfe

Kursumfang:
16 Unterrichtsstunden

Kursleitung:
Ute Pelzer, zertifizierte Kursleiterin Palliative Care (DGP)

Abschluss:
Teilnahmebescheinigung

Kursgebühr:
240,00 Euro

Anmeldung:
Füllen Sie unser Kontaktformular aus oder senden Sie uns das ausgefüllte Anmeldeformular.


Anmeldeformular

Laden Sie die PDF-Datei herunter, füllen Sie diese am besten direkt am Bildschirm aus und senden Sie uns diese unterschrieben zu.

Veranstalter & Termine

Rheinische Gesellschaft für Innere Mission und Hilfswerk GmbH | 42799 Leichlingen

Veranstaltungsort:
Tagungszentrum Hasensprungmühle, Hasensprung 7, 42799 Leichlingen

01.10.2018 – 02.10.0218